Die russische Sprache gehört der slawischen Sprachfamilie an und steht unter den indoeuropäischen neben u. A. der germanischen und der romanischen Sprachfamilie.
Die slawischen Sprachen lassen sich wie folgt untergliedern:
- Westslawisch mit Polnisch, Sorbisch (Gebiet um Cottbus und Bautzen), Tschechisch und Slowakisch
- Südslawisch mit Slowenisch, Serbokroatisch, Bosnisch, Mazedonisch und Bulgarisch
- Ostslawisch mit Weißrussisch, Ukrainisch und Russisch
Das heutige Russisch entstand auf der Basis des Altkirchenslawisch, das eng mit dem Bulgarischen verwandt ist und stark vom Griechischen beeinflusst wurde. Russisch gilt auf Grund der komplexen Grammatik mit sechs Fällen, Aspekten in den Verben und synthetischem Sprachbau als schwer zu erlernen.
Dies ist aber nicht ganz wahr. Deutsch und Russisch weisen mehr Ähnlichkeiten auf, als man zunächst zu denken glaubt. Halte dich an die Regel, beim Zuhören auf den Wortstamm zu achten und dich nicht an irgendwelche Endungen zu klammern. Die kannst du ja, wenn du Ruhe hast, immer noch lernen. Die russische Sprache gilt als logisch und rational. Bisher haben alle, die etwas länger in Russland waren, die Sprache mehr recht als schlecht gelernt und alle haben es gelernt, alles auszudrücken, was sie wollen.
Denjenigen der denkt, die größte Hürde sei die Schrift, muss ich enttäuschen. Sie zu lernen ist eine Frage von einer Woche. Allerdings ist es unumgänglich sie zu beherrschen. Das lateinische Alphabet kann jeder Russe, aber nirgendwo werden beispielsweise Straßennamen usw. transliteriert. Also, lernt die Schrift noch bevor ihr abfährt!
Die kyrillische Schrift
Kleiner russischer Sprachführer













































