Sei im Umgang mit Vertretern von Behörden (besonders mit Angehörigen der Miliz oder der Armee) immer zurückhaltend und höflich. Duze niemals einen Milizionär, werde nicht unhöflich oder gar frech. Du würdest mit Sicherheit den Kürzeren ziehen, auch wenn du einen ausländischen Pass hast.
Breche niemals das Gesetz, die Gefängnisse sind in Russland sehr gefährlich und alles andere als gemütlich. Dies gilt auch für den Besitz „harmloser“ Drogen. Für Besitz von Marijuana gibt es auch für Ausländer bis zu 7 Jahre Gefängnis.
Hochprozentige Alkoholika dürfen nicht offen herumgetragen werden. Und: wer in kälteren Tagen stark betrunken von der Miliz aufgegriffen wird, muss die Nacht in einer sehr ungemütlichen Ausnüchterungsanstalt verbringen. Das ist übrigens nur zum Schutz vor dem Erfrieren und nicht zur Strafe.
In größeren Städten musst du dich stets ausweisen können, die Miliz kontrolliert ständig stichprobenartig die Ausweispapiere. Achte darauf, dich spätestens drei Tage nach Ankunft in Russland mit deinem Pass in der lokalen Meldebehörde (ОВИР / OWIR) registrieren zu lassen! Weist dein Pass nicht den betreffenden Stempel auf, so wirst du möglicherweise mit auf die Wache genommen und/oder du musst ein hohes Bußgeld zahlen.
Fotografieren „strategischer Objekte“ (Bahnhöfe, Flughäfen, Brücken, öffentlicher Gebäude, militärischer Einrichtungen...) kann als Spionage ausgelegt werden und ist nach wie vor verboten. Als Tourist hat man damit aber eigentlich selten Probleme. Dennoch solltest du keine zwielichtigen Gestalten, Milizionäre oder Politiker fotografieren.
Noch ein Tipp: Deponiere dein Geld nicht im Pass! Sobald ein Milizionär dies bemerkt, könntest du bald um einiges ärmer sein!













































